Archiv nach Monaten: Juni 2011

VCP410 – VMware Certified Professional on vSphere 4

endlich habe ich dann doch noch Zeit zum Lernen und zum Ablegen der Prüfung gefunden. Trotz aller Widrigkeiten heute (es hatte die ganze Nacht und am Morgen Dauerregen – selbst Abschnitte des Münchner Mittleren Rings waren gesperrt. Zudem hatte das Prüfungscenter Computerprobleme) konnte ich um 12:35 (geplant war 11:00) be ginnen, meine Prüfung abzulegen.

Ich mach’s jetzt mal total unspannend: Ich hab’s geschafft – und wie jedesmal ist man heilfroh, das ganze Doku-Zeugs und die Testumgebung „hinter sich“ lassen zu können.

Als Vorbereitung habe ich vor allem die offizielle VMware Dokumentation (daraus vor allem widerum die VMware Maximums) und die vReference card verwendet. Auch hatte ich mir unter VMware Workstation eine virtualisierte ESX Cluster Umgebung aufgebaut – dazu eventuell später mehr.

Bin ja mal gespannt, wann vSphere5 (und das ganze Zertifizieren) kommt 😉

München, deine Fahrradfahrer …

… oder: Die magische Unverwundbarkeitsklingel

Jeden Tag bin ich erstaunt über die Münchner Fahrradfahrer (in anderen Großstädten wird es nicht anders sein).

Mit wieviel Hingabe sie mit Höchstgeschwindigkeit auf dem schmalen Fahrradstreifen neben dem Bürgersteig entlangrasen – ohne Rücksicht auf Fußgänger oder andere Radfahrer – von Autofahrern ganz zu schweigen. Eigentlich ist der Fall ja ganz klar, Im Geek-Shop gibt es ja diese „Unverwundbarkeits-Klingel“ zu kaufen, mit der kann ja gar nichts passieren.

Ganz ehrlich: Die Wahrscheinlichkeit, sich als Autofahrer das Genick bei einem Zusammenstoss mit einem Fahrradfahrer zu brechen, tendiert gegen Null – dennoch warte ich auf Radfahrer und verzichte auch mal auf meine Vorfahrt.

Fahrradfahrer: Passt ein bisserl auch auf die anderen Verkehrteilnehmer auf und nehmt Rücksicht. Tut das, was Ihr von den Autofahrer auch einfordert und erwarten dürft!

P.S.: Ich bin selbst auch Fahrradfahrer, und nicht nur mit dem Auto unterwegs …

Backup Exec – Server angehalten

Als ich bei einem Kunden einen Probelauf der Sicherung gestartet habe, lief dieses nicht. In den Auftragsältivitäten des Jobs stand dann „Status: Server angehalten“.

So ein Mist – klar, das Backup und die Jobs laufen alle nicht. Ich hatte aber gerade alle Backup Exec Dienste neu gestartet, weil sie beim Booten nicht hochgekommen sind.

Die Anwort fand ich dann in diesem Artikel: In den Geräateeinstellungen im Backup Exec einfach den Server auf „angehalten“ stellen und dann wieder „aktivieren“ – dann funktioniert das alles.

Danksagung

Eine eher etwas ungewöhnliche, aber umsomehr interessante Danksagung entdeckte ich in der Wochenendausgabe des Münchner Merkur vom 18./19. Juni.

Ich fand sie so ergreifend, dass ich sie in meinem Blog wiedergeben möchte – als Möglichkeit, einmal die eigenen Gedanken zu sortieren und einfach nachzudenken … :

 

A herzlichs „Vergelt’s Gott“

Bedankn möcht i mi beim Papa, bei da Mama
und bei meinem Bruda und da Janina,
de mit so vui Liab und Fürsorg dahoam für mi gsorgt ham
und voa allem bei meinem Spatzl Naima,
de bis zum letzten Herzschlog bei mir war
und mir beigstandn is auf meinem letztn Weg ins Paradies.
Zu meine Freind und den Mädels, de jedn Dog bei mir warn, sog i Dankschön.
Da Pfarra hod a schöne Kirch gmacht.
Ois war guad organisiert, meine Lieglingsliada
hob i ghört in da Kirch und am Grob – schee war ois hergricht.
Da Dr. Kreuzpaintner hod schee erzählt, was i für a Lausa war
und mei Freind, da Andi Steinfatt, hod schee gredt am Grob.
Dankschön Andi, Du bist a wahra Freind.
Und a Dankschön an olle, de mir de letzte Ehre erwiesn ham.
Dankschön a für de Bluma und de Kranzspendn sowia für de tröstend’n Worte.
Ja und so sog i s’letzte Moi DANKSCHÖN für ois, was Ihr für mi do habt’s
und sog vom himmlischen Paradies aus

Pfiad Euch und Servus
Euer Markus Roiderer

 

Markus Roiderer ist der Sohn des Wiesenwirtes Toni Roiderer – der Nachruf wurde von seinem Vater geschrieben. Markus verstarb im Alter von 33 Jahren an einem Gehirntumor.

VIVARIUM im Münchner Postpalast

die größte mobile Reptilienausstellung der Welt – vom 15.April 2011 bis 26. Juni 2011.

Ende Juni, es hat sich eingeregnet. Was also tun an so einem Tag? Ach ja, in diese Reptilienausstellung wollte ich sowieso „schon mal“. Also Kinder und Kegel gepackt, ab ins Auto und nach München gefahren.

Dort angekommen hieß es erst einmal Eintritt zahlen: Für zwei Erwachsene + zwei Kinder ist mal stolze 40EUR los! Die Ausstellung ist sehr schön gemacht – im Postpalast sind Kreisförmig angeordnet die einzelnen Terrarien platziert, viele Informationen ergänzen den guten Ersteindruck, können aber den stolzen Eintrittpreis nicht ganz rechtfertigen!

Besonders an der Babystation (wo die kleinen Reptilienbabies gezeigt werden) und bei den Chameleons geht es immer sehr gedrängt zu – fotografieren ist dann schon manchmal auch einfach nicht mehr möglich.

Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke, womit ich der Ausstellung ein „empfehlenswert“ zugestehen kann. Leider läuft die Ausstellung nur noch drei Tage – also, schnell auf den Weg machen.

Die zweiköpfige Schlange "Tom und Jerry" - gut versteckt unter dem dunklen Stein ...

Eine der vielen Schildkröten

Nur Ruhe bewahren ...

Die beiden Warane waren eine der Stars - sie wussten das Publikum zu begeistern!

Auch immer sehr von Publikum umrigt - die Chameleons