Archiv nach Schlagworten: CSI

CSI: Unglaubwürdig (VIII)

CSI: Crime Scene Investigation 9×23: Bräute, Blut und Banden

Im Rahmen Ihrer Ermittlungen verfolgt das CSI-Team per Peilsender eine Motorrad-Gang, damit sie sie zu den Übergabetreffpunkt einer Kokain Lieferung führen. Auf dem Bildschirm verfolgen sie, wo die Motorräder gerade sind.

Auf wundersame Weise allerdings scheint schon vorher klar zu sein, wo sie hinfahren – denn das spätere Zielgebäude ist das einzigste, das auf der Verfolgungskarte überhaupt eingezeichnet ist …

CSI:Unglaubwürdig (VII)

Stellvertretend für alle „Vergrößerungsfehler“ hier vielleicht einer der schönsten, dargestellt in der CSI Folge „Rückkehr eines Killers?“ S9E09.

Greg hat im Internet ein Video gefunden, auf welchem zwei Mordverdächtige zu sehen sein sollen – auf einem Rock-Konzert. Geschickt und klug, wie die Ermittler nun einmal sind, lässt er sich den Ausschnitt vergrössern, um das Logo der Basecaps zu erkennen.

Schön, wie die Supercomputer der Ermittlungsbehörden in der Lage sind, aus einem verpixelten Video in YouTube Qualität einen Ausschnitt in Megapixel-Qualität zu saubert – aber seht selbst.

Hier die drei Bilder – das erste zeigt das Übersichtsbild an, aus dem zweiten wurde dann der im dritten Bild abgebildete Ausschnitt errechnet:

CSI: Unglaubwürdig (VI)

CSI: 8×01 Tote Puppen

Die Suche nach Sarah Sidle dauert an – von einer Psychopatihin entführt und unter einem Autowrack eingeklemmt befindet sie sich in Lebensgefahr, denn in der Wüste von Las Vegas beginnt es sinntflutartig zu regnen. Erst am nächsten Tag (nach dem sinntflutartiegen Regen wohlgemerkt) finden Ihre Kollegen das Wrack mitten in der Wüste.

Mitten in der Wüste? Warum sind dann rund um’s Wrack, als es vom Hubschrauber aus entdeckt wurde, jede Menge Reifenspuren? Zumal nach dem Regenguß, der Sturzbäche produzierte?

Nach einem sinntflutartigem Regenguß? Warum ist dann Sand auf dem Reifen (Anmerkung: Fußspuren wurden vom Wind teilweise verweht …).

So sieht es also mutterseelenalleine in der Wüste aus, nachdem es aus Eimern geregnet hat:

Und so der Reifen des Autowracks nach dem gleichen Regen – wo kommt der Sand her?

CSI:unglaubwürdig (II)

CSI:Miami (Season 9, Episode 7 – Am Haken)

Horatio Caine unterhält sich mit einem Verdächtigen, während er aus dem Augenwinkel ein Mündungsfeuer sieht. 3 Sekunden später wird das Fenster von der ersten Kugel durchschlagen, weitere Projektile folgen in kurzen Abständen mit hoher Präzision. Später erfährt man, dass das Gewehr aus einem Wasser-Rohr als Lauf, einem Türscharnier als Hahn sowie weiteren Utensilien von einem Laien selbst zusammengebaut wurde.

Unglaubwürdig erscheinen in diesem Zusammenhang zumindest die folgenden Faktoren:

  1. Aus der geschätzten Entfernung von ca. 300 Metern ist es einem ungeübten Schützen selbst mit einer Präzisionswaffe und Zielfernrohr kaum möglich, mit dieser Genauigkeit zu schießen (zwei Einschüsse in wenigen cm Abstand). Von einem Gewehr mit Wasserrohr-Lauf und ohne Einschiessen ganz zu schweigen.
  2. Es fallen mehrere (mindestens zwei) Schüsse kurz hintereinander. Die selbst gebaute Waffe hat aber kein Magazin oder zwei Läufe und ein Patronenwechsel dauert mehr als ein paar Sekunden.
  3. Die verwendete Munition (5.56 / Remington .223) hat eine Austrittsgeschwindigkeit von mehr als 900 m/s. Bei einer Zeitdifferenz zwischen Mündungsfeuer und Einschlag von 2-3 Sekunden hätte der Schütze also unglaubliche 2-3 km entfernt stehen müssen.

CSI:unglaubwürdig

Zugegeben, ich schaue die CSI Folgen wirklich gerne an. Kurzweilig, oft spannend aber manchmal auch haarsträubend. An dieser Stelle möchte ich immer wieder mal einige Stellen im CSI-Universum vorstellen, die einfach so nicht hinhauen.

An die Thematik, dass die CSI-Leute in der Lage sind, aus Überwachungskameras eine Bildqualität zu zaubern, die dem Hubble-Teleskop in nichts nachsteht hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Aber es haben sich natürlich auch jede Menge anderer Fehler eingeschlichen, die ich hier vorstellen möchte:

CSI:NY (Folge 142, Staffel VII – Ihr letzter Chat)

Adam Ross hängt mal wieder in einem Video-Chat und muss mit ansehen, wie die hübsche französische „Gegenstelle“ (in die sich Adam gleich verschaut hat) von einem maskierten Mann ermordert wird. Natürlich fällt es dem CSI-Team leicht herauszufinden, wo der Tatort liegt – aber genausoleicht fällt es dem Mörder, die Identität des letzten Chat-Partners herauszufinden. Klar, der Täter ist IT-Spezialist. Aber wie er mittels dieses Zitates auf den Aufenthaltsort des Zeugen schliessen kann, wird er wohl nochmal erklären müssen:

Auf dem Bild sieht man eine Netzwerkadresse, welche aus vier Zahlenkombinationen (durch Punkte getrennt) angegeben wird. Allerdings ist der Zahlenbereich dieser vier Zahlen (man spricht von Oktetten) auf 0-255 festgelegt (also jeweils 8bit – deshalb auch Oktett). So kann dies also nie und nimmer eine Netzwerkadresse sein. Zweiter Fehler: An hand der ersten beiden Zahlen (hier die 172.16) kann man erkennen, dass es sich um einen Privaten IP-Adress-Bereich handelt – der so niemals ins Internet kommt. Also hätte der Mörder (wenn ihm nicht der erste Fehler unterlaufen wäre) wohl versehentlich eine Adresse aus seinem eigenen Netzwerk notiert …