Archiv nach Schlagworten: VMware

HP Microserver Gen8 (VMware, OpenMediaVault, Sophos UTM)

Mein HP Microserver NL40 ist nun schon etwas in die Jahre gekommen. Zeit also, sich um einen Nachfolger zu kümmern.

Mit der neuen Hardware möchte ich sowohl meinen auf dem N40L befindlichen OpenMediaVault, als auch meine mittlerweile zu langsame Sophos UTM120 ersetzen. Dies alles soll unter VMware ESXi passieren.

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Windows Server 2012 unter VMware Player 5

Ich wollte mich ein wenig mit den neuen Funktionen des Windows 2012 Servers spielen und hierzu diesen unter VMware Player (hier Version 5.0.1 build-894247) installieren, doch bereits bei mSetup zeigten sich die ersten Probleme:

Microsoft-Software-Lizenzbedingungen wurden nicht gefunden

Noch vor dem eigentlichen Setup erscheint folgende Fehlermeldung:

Die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen wurden nicht gefunden. Stellen Sie sicher, dass die Installations-Quellen gültig sind, und starten Sie die Installation erneut.

Ursache ist hier (das zum Installationszeitpunkt vermutlich durch das Easysetup) nicht korrekt funktionierende Floppy-Laufwerk. Stellt man es auf „Use physical drive – Autodetect – connected“ um, läuft das Setup erfolgreich durch.

Installation

Die Installation verläuft wenig spektakulär – auffällig ist nur, dass im Vergleich zu den Vorgängerversionen nun die „Core“ Installation als Standard ausgewählt wird. Ich habe mich für den Testzeitraum für die „Datacenter mit GUI“ entschieden.

Erste Schritte

Nach der Anmeldung erscheint auch hier wieder ein Server-Manager, etwas klarer strukturiert und mit mehr Informationen als es noch bei 2008 der Fall war. Zugriff auf Systemsteuerung etc. erlangt man über das abgespeckte Kachel-Startmenü, welches man durch Druck auf die Windows-Taste erreicht, oder indem man den Mauszeiger in der linken unternen Ecke platziert.

Anwender, welche bislang einen großen Bogen um die Powershell machten, wird diese nun sehr präsent in der Taskleiste „ans Herz gelegt“. Natürlich ist es auch weiterhin möglich, die gewohnte Eingabeaufforderung „cmd“ zu verwenden. Entweder sucht man sie mittels Explorer und verlinkt sie z.B. zum Startmenü oder zur Taskleiste oder man führt sie „indirekt“ in der PowerShell aus.

 

 

VMware Workstation Technical Preview 2012

VMware lädt ein zur öffentlichen Technical Preview der neuen VMware Workstation. Das einzige, was man braucht ist ein VMware Account, welchen man kostenlos und unverbindlich erstellen kann.

Interessant ist eine neue VMware Workstation auch insbesondere deshalb, weil in der Vergangenheit viele Features der Workstation in die Features der Enterprise Versionen eingeflossen sind (ESXi, vSphere).

Und hier gehts zur TP: http://communities.vmware.com/community/vmtn/beta/workstationtp2012

VMware bessert vSphere Lizensierung nach

Anscheinend wurde der Druck sowohl von Partnern als auch aus der Community so gross, dass VMware ihn nicht mehr überhören wollte oder konnte (teilweise berichteten Anwender davon, dass die Lizensierung auf „RAM-Basis“ ihnen 200-300% höhere Lizenzkosten bescheren würde).

Die zugrundegelegten RAM-Grenzen wurden nun verdoppelt, bei einer Enterprise Plus Lizenz soll nun die RAM-Grenze komplett wegfallen. Zudem soll die Lizensierung großzügiger auf RAM-Spitzen reagieren, indem der Durchschnittswert der letzten 12 Monate gemittelt als Grundlage verwendet werden soll.

Einige Fragen bleiben aber immer noch offen:

  • Was passiert, wenn die gemittelte Grenze über der Lizensierten Obergrenze liegt? Gibt es dann kein weiteres RAM mehr (und wenn ja, für welche VM?)
  • Wird die vRAM-Nutzung kummuliert über einen Cluster berechnet oder für jeden Host einzeln?
  • Bleibt der ESXi bei den maximal 8GB RAM? Das wäre das definitive AUS für viele Testumgebungen

Sorry VMware, ich verstehe, dass ihr Geld verdienen müsst – je mehr, desto besser. Aber im Interesse der Kunden ist auch dieser Wurf nicht wirklich …

VMware stellt vSphere5 vor

Schon klar, als ob ich es bei meiner VCP4 Zertifizierung nicht schon geahnt hätte: VMware stellt vSphere5 vor (bereits im Februar gab es ja schon die ersten Ankündigungen, jetzt wird’s aber konkreter). Was sich unter der Haube geändert habe, möchte ich hier kurz vorstellen:

  • Es gibt nur noch die ESXi Plattform – die ESX Plattform hat (wie schon seit langem von VMware angekündigt) ausgedient
  • Neue virtuelle Hardware Version 8 – damit kommen USB3.0 und Grafikbeschleunigung für die Windows Aero Oberfläche daher
  • Unterstützung für Apples OS X Server 10.6 (Snow Leopard) als Gast-Betriebssystem
  • DRS nun auch für Storage
  • vMotion unterstützt nun auch Netzwerke mit hoher Latenzzeit
  • Größere virtuelle Maschinen (nun bis zu 1TB RAM / 32 vCPUs)
  • Unterstützung von vCenter unter Linux

Welche Features sich in der Praxis wie präsentieren und ab welchen Releases sie inkludiert sind, muss sich noch herausstellen.

Ein neues Lizenzmodell hingegen ist sicher: VMware koppelt nun je nach Lizenz den den VMs zugewiesenen RAM je CPU. Konkret bedeutet das, dass man unter der Essentials Plus nurmehr 24GB RAM je linzensierter CPU verwenden kann/darf. Irgendwie war das klar, dass VMware nicht mehr lange per Socket abrechnen wird – dennoch war ja schon immer die Anzahl der Kerne je CPU limitiert.

Kunden, die z.B. eine Essentials Plus früher mit mehr als 48GB RAM je Host laufen liessen, haben nun klar das nachsehen. Insbesondere deshalb, weil die meisten Benutzer wohl eher unter RAM- als unter CPU-Contention litten … bedauerlich! In diversen Foren kursieren Rechenbesipiele aus der Praxis, bei welchen Mehr-Lizensierungen von 200%-300% zu tätigen sind – also zweifach bis dreifach höhere Lizenzkosten bei vSphere5 als bei vSphere4!

VMware war schon immer der Platzhirsch unter den Virtualisierern und ließ sich ihr gutes Produkt stets auch gut bezahlen – andere Hersteller jedoch schlafen nicht und ziehen technologisch Stück für stück nach.

Mal sehen, wie lange es sich KMU’s gefallen lassen, den nicht unerheblichen VMware-Obulus zu entrichten.

Wesentlich kritischer scheinen die Limitierungen des neuen ESX5i (free) zu sein. Hier ist von maximal 8GB vRAM (also für die Nutzung für VMs konfiguriertes RAM) zu lesen – schöne neue Welt!

Ergänzung vom 27.12.2011: Spielt man die ESX5i „Free“ Lizenz ein, so kann man eine physikalische CPU, maximal 8-Wege-Virtual SMP und 32GB RAM verwenden, also eigentlich ganz akzeptabel …